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Moderne Legehennenhaltung in Deutschland

Seit dem 01.01.2009 dürfen in Deutschland Legehennen nur noch in Boden-, Freiland- oder Biohaltung gehalten werden. In der EG erst ab 2012 in Ausnahmen (Osterweiterung) erst 2018.

Für den Stall einer Boden-,Freiland- oder Biohaltung gelten die gleichen Mindestanforderungen. Das bedeutet, das die Legehennen sich im Stall auf einer oder höchsten 4 Ebenen mit nicht mehr als 9 Hennen pro qm frei bewegen können.

Die Fütterung- und Tränkeanlagen sind so verteil, das alle Hennen gleichermaßen Zugang haben. Mindestens 10 cm Futtertrog und eine Nippeltränke oder Napf per 10 Hennen.

Es sind geeignete Sitzstangen ohne scharfe Kanten und mit einem Platzangebot von mindestens 15 cm je Henne angebracht. Mindestens ein Einzellnest für je 7 Hennen oder bei Verwendung von Gruppennestern sind für maximal 120 Hennen 1 qm Nestfläche vorzuhalten.

Pro Henne bedarf es einer Einstreufläche von mindestens 250 cm² , wobei der Einstreubereich mindestens ein Drittel der Stallfläche umfasst.

Alle Gebäude sind so zu beleuchten, das sich die Hennen sich gegenseitig klar sehen können.

Für Legehennen der Freilandhaltung gilt zusätzlich, das tagsüber uneingeschränkter Zugang zu einem Auslauf ins Freie gegeben ist.

Die Auslauffläche ist zum größten Teil bewachsen.

Die Besatzdichte beträgt höchstens 2500 Hennen je Hektar Auslauffläche bzw. eine Henne je 4 m².

Die Biohaltung muss zusätzlich mit Ökofutter gefüttert werden, die Kontrolle muss von einem Biosiegelgeber durchgeführt werden.

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